Schaftdorn-Spitzen

Schaftdornspitzen wurden in frühen Zeiten in den Holzschaft eingebohrt / eingebrannt oder bei Schilf- oder Bambusschäften in den schon vorhandenen Hohlraum eingesteckt.

Dies hatte sowohl Ötzi schon vor 5.000 Jahren bei seinen Holzpfeilen so praktiziert, als auch die Nutzer und Verwender von Bambuspfeilen auf der ganzen Welt.

Bambus mit Schaftdorn Bambus mit Schaftdorn

Bei Bambuspfeilen lädt es ja geradezu ein, eine Schaftdornspitze zu verwenden.


Pfeilbruch

Ein Pfeilschaft aus Holz mit einer Tüllenspitze bricht meistens kurz nach dem Spitzenende ab, wenn er schräg auf einen (harten) Gegenstand trifft und sich dabei durchbiegt. Begünstigt wird der Bruch durch die Kerbwirkung, die auf den Schaft wirkt.

Die Kerbwirkung tritt dann auf, wenn das Ende der Tüllenspitze beim Durchbiegen des Schafts wie eine Messerschneide auf den Schaft wirkt.

Holzschaft mit Tüllenspitze

Gebrochener Holzschaft mit Tüllenspitze

Vorteile der Schaftdornspitze:

  • Lässt sich leicht in einen Holzschaft, Bambusschaft oder Vorschaft einsetzen, nachdem die entsprechende Bohrung im Schaft gesetzt wurde. Dafür kann der T-Tip Bohrer mit dem Arrow-Fix eingesetzt werden oder das Schaftloch-Bohrwerkzeug verwendet werden.
  • Reduziert das Risiko, dass der Schaft im vorderen Bereich bricht, da keine Kerbwirkung verursacht wird.
  • Ein Spitzendurchmesser kann für mehrere Schaftdurchmesser eingesetzt werden, da der Schaft leicht durch tapern an den Spitzendurchmesser angepasst werden kann.
  • Für leichtere Holz- oder Bambusschäfte gibt es neben dem Spitzendurchmesser von 7,7mm (etwa 5/16“) auch die Spitzendurchmesser 7,5mm und 7,0mm (etwa 9/32“).
  • Unsere Schaftdornspitzen haben definierte Bruchstellen, um das Spitzengewicht anzupassen. Z.B. von 100grain reduzieren auf 80grain oder auf 70grain.
  • Die gesamte Gewichtspalette geht von 65 grain - 125 grain.
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